Fietje Schlau – Kerbholz

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Fietje sitzt auf dem Sofa und wartet auf Frau Schneck. Er hat ein kleines Holz auf dem Schoß. Was hat er nun wieder ausgeheckt?

„Wo bleibst du denn, Frau Schneck? Wir beiden machen wieder ein Geschäft!“ Frau Schneck stöhnt, geht zum Kühlschrank und zählt ihre Babybels nach.

 

 

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„Dieses Mal erkläre ich Dir, was auf dem Kerbholz heißt,“ freut er sich. „Dafür bekomme ich fünf Babybels!“

“Fietje, Wissen sollte Allgemeingut sein!“ „Papperlapapp! In deinem Fall nicht, ich muss schließlich für meinen Unterhalt sorgen. Alle anderen bekommen das Wissen von mir geschenkt!“

 

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„Als man noch kein Papier hatte, hat man die Schulden auf ein Holz geritzt. Das war dann das KERB-Holz! Verstanden, Frau Schneck?“ Frau Schneck nickt brav. „Das Holz wurde gespalten, siehst du?“ Fietje guckt in Richtung Frau Schneck, ob sie auch das verstanden hat. „Dann wurde das Holz gespalten. Und jeder bekam eine Hälfte!“

 

 

 

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“Wenn die beiden Holzhälften zusammen passten, der Schuldner zahlte, dann wurde das Holz  vernichtet! Jetzt bekomme ich fünf Babybels!“ strahlt der kleine Mäuserich. Frau Schneck schnauft. „Aber da steht doch gar nicht mein Name drauf und wofür ich fünf Babybels zahlen soll!“ „Papperlapapp! Fünf Babybels!“